Von Menschenketten mit Versammlungscharakter

Utopie TV berichtet von der Menschenkette am 25.2.

Auch wenn eine Menschenkette nicht unbedingt zu meinen favorisierten
Aktionsformen zählt, ist das Video doch durchaus zeigenswert. Im Video kommen verschiedene Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtteils Altona-Altstadt zu Wort, die den ganzen Beschiss, der hier zurzeit im Stadtteil läuft, nämlich die ach so tollen „Workshops“, die den Bürgern Mitspracherecht suggerieren, ziemlich gut auf den Punkt bringen. Es kommt schlicht und einfach das zur Sprache, was in den ganzen Jubelarien auf IKEA, neue Mitte Altona usw. keine Erwähnung findet. Darüber hinaus wird dokumentiert, was die Hamburger Polizei schon seit Jahren tut. Dieses Mal wird allerdings nicht geklotzt, sondern eher gekleckert: Statt wie sonst Meinungsäußerungen durch Wanderkessel und Wasserwerfer zu behindern oder unmöglich zu machen, werden tatsächlich nur 2 (in Worten: zwei!) Polizistinnen aufgeboten!
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
„Am Samstag (25.02.2012) haben AnwohnerInnen in Altona auf der Baugrenze der Bergspitze* eine Menschenkette gebildet, um die Dimensionen begreifbar zu machen. Um 12:00 Uhr stand die Menschenkette dann für 15 Minuten.
*Bergspitze: Schräg gegenüber von dem geplanten Ikea in Altona soll ein Hochhaus gebaut werden. Es sollen 6 Stockwerke und ein Staffelgeschoss werden, wobei die beiden unteren Stockwerke über 4 m hoch werden würden, da sie für Einzelhandel vorgesehen seien.
Bis zu 18 m würde der Bau in den Goetheplatz hinein ragen und 6 bis 8 m auf die Neue Große Bergstraße. Diese Flächen gehören der Stadt und sie kann den Bau verhindern, indem sie die Flächen nicht an den Investor verkauft …“
(Quelle: Utopie TV, Youtube)

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